Bühnenanweisung / Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Zusammenarbeit mit K&M Eventtechnik

Version 3.0, Stand 01.01.2015


Bitte beachten Sie diese Bühnenanweisung genau. Die Bühnenanweisung ist keine Schikane
für Sie, sondern aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung entstanden.Die hier angegebenen
Punkte sind für die Durchführung der Veranstaltung unbedingt erforderlich. Änderungen
der Bühnenanweisung jedweder Art müssen vom technischen Produktionsleiter schriftlich
genehmigt werden. Einseitige Streichungen und Änderungen der Bühnenanweisung durch den
Veranstalter werden nicht akzeptiert. Entsprechende Auszüge dieser Bühnenanweisung
sind an alle, mit der Produktion im Zusammenhang stehenden Personen wie Elektriker,
Hallenmeister etc. weiterzuleiten. Eine bearbeitete und unterschriebene Kopie der
Bühnenanweisung senden Sie bitte an den technischen Produktionsleiter zurück.Diese Bühnenanweisung ist fester Bestandteil des Vertrages bei allen Veranstaltungen
an denen K&M Eventtechnik beteiligt ist. So z.B. Stadtfeste, Open Air, Fest- zelte, Hallen
etc. Sollten sich Schwierigkeiten oder Probleme abzeichnen, so teilen Sie uns dies
bitte umgehend schriftlich oder telefonisch mit.

1.Zufahrts- und Ladewege
Die Zufahrts- und insbesondere die Ladewege zum Veranstaltungsort bzw. der Bühne müssen
frei zugänglich sein. Ein vorübergehendes Parken zum Ent- und Beladen muß in
unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes möglich sein. D.h. die Ankunft mit einem
KFZ / LKW der Abmaße:

Länge : 10m
Breite : 2,5m
Höhe :  3,5m

muß ermöglicht werden.Um Verletzungen zu vermeiden ist Glasbruch der sich im Bereich der Bühne oder der Ladewege befindet sowohl vor als auch nach der Veranstaltung vom Veranstalter sofort
zu entfernen. Für den Auf- und Abbau hat der Veranstalter eine ausreichende
Beleuchtung im Bühnen- sowie Ladebereich zu gewährleisten. Im Winter muß der Ent- und
Beladebereich Schnee- und Eisfrei sein. Sollten Sonder- oder Durchfahrtsgenehmigungen
von Nöten sein, so sind diese vom Veranstalter zu beschaffen.

2.Parkplätze
Der Veranstalter sichert das Vorhandensein von 2 Parkplätzen ab 4 Stunden vor
Veranstaltungsbegin bis 2 Stunden nach Veranstaltungsende zu.

3.Pässe
Sollten vom Veranstalter Pässe (Backstage etc.) ausgegeben werden so hat der
Veranstalter dafür Sorge zu Tragen das vier Pässe vorab (spätestens beim Eintreffen
am Veranstaltungsort) zur Verfügung gestellt werden.

4.Bühne, Bühnenvorplatz
Für Veranstaltungen bei denen eine Bühne Verwendung findet, so muß diese entsprechend
den Anweisungen der Band entsprechend hergerichtet werden. Dies fällt nicht in unseren
Aufgabenbereich , wenn nicht gesondert besprochen. Der Platzbedarf unserer Anlage entspricht i.d.R. einer Fläche von
zwei mal 2 x 2 Metern jeweils rechts und links der Bühne zum Aufbau der PA und der
Liftsysteme für das Truss. Ferner ist hinter der Bühne ein Gang für das Back-Truss
mit einer Breite von min. 1,5 Metern (Lichte Höhe 4 Meter) freizuhalten.Beachten Sie das das Front-Truss in einer Höhe von ca. 5 Metern installiert wird, d.h.
es muß über die gesamte Bühnenbreite eine lichte Höhe von min. 6 Metern vorhanden
sein. Das Truss darf nicht durch herabhängende Hallen- /Zelteinbauten behindert
werden.

5.Mindestmaß der Bühne
Der folgende Punkt ist als Hinweis/Anregung zu verstehen. Die genaue Absprache hierzu
sind mit der Band zu treffen. Die Bühne sollte in der Mitte der Stirnseite (Giebel)
des Festzeltes oder der Halle aufgebaut werden und über folgende Mindestmaße verfügen:Breite 6 Meter
Höhe 0,5 Meter
Tiefe 4 Meter.Die Kopffreiheit auf der Bühne sollte mind. 4m betragen. Sind diese Maße nicht gegeben,
können Teile der Anlage nicht eingesetzt werden. Außerdem muß die Bühne vom Unterbau
fest errichtet, besonders tragfähig und oberhalb eben sein, damit auch geringste
Schwankungen und Verlagerungen der elektronischen Geräte auszuschließen sind. Die
Bühne und das nähere Umfeld ist frei von Bestuhlungen oder anderen Gegenständen
sowie Zugängen (Sektbar, usw.) zu halten. Ebenso sind bei Festzelten die beiden
Zeltfelder direkt über bzw.vor der Bühne frei von Lampen /Zeltbeleuchtungen sowie
Dekorationen zu halten.

6.FOH (Platz für Mischpulte)
Der Platz für die Mischpulte sollte eine Größe von 4 x 3 Metern (Breite x Tiefe) haben
und sich im Idealfall ca. 15 bis 20 Meter, von der Vorderkante der Bühne aus gemessen,
zentriert vor der Bühne befinden. Bei Veranstaltungen im Freien
(Open Air oder dergleichen) hat der Veranstalter dafür Sorge zu tragen dass der FOH
überdacht und von Hinten und der Seite vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Sollte
eine Delay-Line vorgesehen sein, so ist diese Rücken an Rücken zum FOH anzuordnen
und ebenfalls in die Überdachung einzubeziehen.

7. Absperrungen
PA, Traversenlifte und Mischpultplatz müssen durch Absperrgitter vor unbefugtem
Betreten gesichert werden. Entsprechende Absperrvorrichtungen sind vom Veranstalter
zu stellen. Bei Aufbaubeginn müssen die Plätze für PA, Traversenlifte und
Mischpultplatz (FOH) frei von Aufbauten, Stühlen, Kabeln, Glasbruch etc. sein.

8.Aufbau
Der Aufbau der Anlage (d.h. PA, Monitore, Backline und Licht) beginnt ca. 3 Stunden
vor Veranstaltungsbeginn.Dies bedeutet, dass 3 Stunden vor Konzertbeginn alle Punkte
dieser Bühnenanweisung erfüllt sein müssen.

9.Schlechtwetterklausel
Sollten bei Freilichtveranstaltungen ohne überdachter Bühne keine Maßnahmen getroffen
sein, bei einsetzendem Regen, die Ton- und Lichttechnik durch Abdeckmaterialien
(Folien / Schirme u.ä.) schützen zu können, haftet der Veranstalter für
Personenschäden und Schäden an der Bühnentechnik!

10.Sound- & Lightcheck
Der Sound- & Lightcheck beginnt ca. 2 Std. vor Veranstaltungsbeginn und muss ungestört durchzuführen sein. In sonderfällen kann der Soundcheck die gültigen Lärmemmissionen überschreiten , es muss vom Veranstalter dafür gesorgt werden dass alle beteiligten Personen im Soundcheckbereich Gehörschutz tragen.

11. Lärmemmissionen
Bzgl. der bei der Veranstaltung erlaubten Lärmemmissionen ist der Veranstalter
verpflichtet die Veranstaltung beim zuständigen Ordnungsamt anzumelden und eine
„Erteilung einer Ausnahmezulassung nach § 3 Abs. 6 des Landesemmissionsschutz-
gesetzes“, oder adäquat, zu erwirken. Der Veranstalter hat ferner Beschränkung der
Dauer der Veranstaltung, Vorgaben über Aufstellungsort und Abstrahlrichtung von
Lautsprechern, Angabe von einzuhaltenden Geräuschpegeln, Einmessung der
Verstärkeranlage etc. unverzüglich, spätestens jedoch zu Beginn des Soundcheck,
vorzulegen.

12. Zusammenarbeit mit anderen Crews

Bei Beteiligung anderer Crews, z.B. bei Festivals, ist ein genauer Zeit- und
Verlaufsplan mit den Namen und Kontaktmöglichkeiten (Telefonnummern) der anderen
Crews zu übermitteln, damit technische und organisatorische Probleme kurzfristig und
unproblematisch bereinigt werden können.

13. Stadtpläne, Wegbeschreibungen
Der Veranstalter verpflichtet sich einen Stadtplan, oder eine gut leserliche Kopie,
mit genauer Angabe des Veranstaltungsortes, zusammen mit den anderen
Veranstaltungsunterlagen an die unten angegebene Kontaktadresse zu schicken.

14. Bestimmungen & Vorschriften
Die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften, Normen und Bestimmungen der
Veranstaltungsstättenverordnung (VStättVO), der berufsgenossenschaftlichen
Unfallverhütungsvorschriften (UVV) und des Verbandes der Elektrotechnik, Elektronik,
Informationstechnik (VDE) obliegt dem Veranstalter. Wir weisen darauf hin, daß die
Gruppe nicht von einem technischen Leiter im Sinne der VStättVO / UVV begleitet wird.

15. Veranstalter
Der Veranstalter oder sein Stellvertreter muß ab Aufbaubeginn anwesend sein.
Ebenfalls anwesend, ab Aufbaubeginn, muß ein autorisierter Vertreter der
Veranstaltungsstätte sein, um eventuell auftretende Schwierigkeiten technischer Art
sofort klären zu können. Insbesondere muß dieser über Schlüsselgewalt verfügen und
Zugang zu allen technischen Anlagen und Räumlichkeiten ermöglichen.

16. Verwendung vorhandenen Materials
Vorhandenes Material der Licht- und/oder Tontechnik kann nur nach vorheriger Absprache
mit dem technischen Leiter verwendet bzw. integriert werden. Sollte Ihrerseits der
Wunsch bestehen vorhandenes Material zu verwenden bzw. integrieren, so bitten wir
darum, uns eine detaillierte Liste des vorhandenen Materials zukommen zu lassen
(Art?, Festinstallation?, Marken? ,Art der Ansteuerung?, Art der Anschlüße (Art der
Steckverbindung)? etc.).

17. Hauslicht
Das Hauslicht darf nur nach Rücksprache mit dem technischen Leiter an- bzw.
ausgeschaltet werden! Um eine optimale Ausnutzung der Lichtanlage zu gewährleisten,
ist es notwendig den Veranstaltungsraum dunkel zu halten bzw. im Bühnenbereich
abzudunkeln.

18. Bewachung
Die Bewachung der Anlage bei Nichtbetrieb übernimmt der Veranstalter. Dies beinhaltet
insbesondere bei Veranstaltungen die über mehrere Tage gehen die Stellung einer
Nachtwache.Ferner ist für Zeiten in denen der Veranstaltungsort für andere Zwecke
verwendet wird vom Veranstalter eine Aufsicht zu stellen die dafür Sorge trägt das
kein Zugriff von Unbefugten auf Bühne bzw. Anlage, inkl. FOH-Platz, Delay-Line etc.,
erfolgt.

19. Sicherheit
Der Veranstalter trägt dafür Sorge, dass im Veranstaltungsraum keine Flaschen, Dosen,
Schlag-, Schuß-, oder sonstigen Waffen mitgebracht werden. Der Veranstalter trägt
dafür Sorge, dass Bühne und Mischpult während der Anwesenheit der Band/Künstler und
ihren Hilfskräften am Veranstaltungsort vor dem Zugriff Dritter geschützt werden.
Bühne und Mischpult (FOH) müssen mit Absperrgittern gesichert werden.

20. Nebelmaschinen / Hazer / Pyrotechnik
Es werden auf der Bühne eine bzw. mehrere Nebelmaschinen (kein Trockeneis) verwendet.
Daher ist vom Veranstalter Sorge zu tragen das evtl. installierte Rauch- bzw.
Feuermelder für den Zeitraum des Aufbaus, der Veranstaltung und des Abbaus
deaktiviert werden. Für die evtl. Anzeige beim Ordnungsamt, Baupolizei, Feuerwehr
usw. hat der örtliche Veranstalter zu sorgen.

21. Stromversorgung
Der Veranstalter versichert, daß die elektrischen Anlagen den aktuellen Bestimmungen
der VDE Norm entsprechen. Sollte dies nicht der Fall sein, so haftet der Veranstalter
im vollen Umfang für alle entstandenen Schäden an Personen und Equipment. Der
Veranstalter hat ausreichende Stromversorgung zur Verfügung zu stellen. Benötigt
werden:

für Tontechnik: 1 x 16 Ampere CEEKON  

für Lichtechnik: 1 x 32 Ampere CEEKON

Nach vorheriger Absprache können alternativ 2 x 16 Ampere CEEKON für die Lichttechnik
bereitgestellt werden. Die Stromversorgung für Tontechnik und für Bühneneffektlicht
müssen getrennt voneinander abgesichert sein. Die Lichtanlage des Hauses muß getrennt
von der Ton- und Lichtanlage laufen. Bei Eintreffen der Technik-Crew sollte der
Stromanschluß zur Verfügung stehen. Der Anschluß - muß in unmittelbarer Nähe der
Bühne sein (max. 5 Meter) - muß bei langer Zuleitung einen entsprechenden
Kabelquerschnitt haben, um Spannungsverluste zu vermeiden - muß mit 5-poligen
Euronorm-Ceekon-Stecker (voll bestückt; 3 Phasen, die Nenn-spannung pro Phase muß
230 Volt betragen) sowie mit Nulleiter versehen sein - muß echte Erdung haben - darf
mit keinen anderen Geräten verbunden sein (z.B. Kühlungen, Gläserwaschmaschinen,
etc.) - darf nur mit Einverständnis unserer Licht- und Tontechniker unterbrochen
werden - muß den neuesten Verordnungen der VDE entsprechen und muß fachmännisch
abgesichert sein (FI-Schalter) Für Schäden an Mensch und Material die auf die
Stromversorgung zurückzuführen sind, haftet allein der Veranstalter! Ebenso für
daraus entstehende Darbietungsausfälle. Bitte bedenken Sie ,dass eine derart
aufwendige Ton- und Lichtanlage, wie sie von  K&M Eventtechnik verwendet wird, nun einmal
nicht ohne den notwendigen Strom auskommt.

22. Hygenie
Der Veranstalter trägt Sorge das der Zugang zu einem Toiletten- und Waschraum vom
Eintreffen bis Abreise der Technikcrew gegeben ist.

23. Bewirtung
Der Veranstalter stellt der Technikcrew, i.d.R. 2-4 Personen, vor und während der
Veranstaltung alkoholfreie Getränke, z.B. Wasser Säfte, Cola etc. und eine Mahlzeit kostenfrei zur
Verfügung.

24. Bühnenanweisung

Diese Bühnenanweisung ist Vertragsbestandteil. Von der Einhaltung der Anweisung ist
die Durchführbarkeit des Auftritts abhängig! Abweichungen nach unten, vor allem im
Bereich Zufahrt, Bühnengröße und Stromversorgung, machen eine Durchführung der
Veranstaltung durch K&M Eventtechnik unmöglich!

25. Gage

Die im vorfeld besprochen Gage ist wenn nicht anders schriftlich vereinbart , sofort vor oder nach Veranstalltungsbeginn zu begleichen.

Wenn bezahlung auf Rechnung vereinbart wurde , gilt 10 Tage Zahlungsziel ohne Abzüge.

Mahngebühren betragen nach gültigem Europäischem Recht 40,-€ und 12,5 % Verzugszinsen. 

 

... zum Schluß sei noch gesagt:

Wir sind nicht kompliziert, wenn es ums Musik- bzw. Lichtmachen geht. Wir wollen, daß
Ihre Veranstaltung ein Erfolg wird und sich für beide Seiten der technische Aufwand
und der "Haufen Arbeit" rentiert.Also zögern Sie nicht, wenn es mit irgendeinem der obenstehenden Punkte Probleme gibt,
bei unseren Technikern anzurufen. Gemeinsam finden wir
immer eine Lösung denn "irgendwie geht`s immer".

Viel Erfolg mit Ihrer Veranstaltung

 

!!!!Thank you for booking us!!!!